Die OMAS GEGEN RECHTS
Unsere bunte, unterschiedlich strukturierte Initiativbewegung ist eine zivilgesellschaftliche Größe und durch ihre Öffentlichkeitswirksamkeit in dieser Form ein Erfolgsrezept. Genau das ist unsere Marke und unsere Stärke.
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Das originale OGR-Logo ist DAS Symbol unserer Bewegung.
Die OMAS GEGEN RECHTS Berlin-SW-Bundesweit engagieren sich für Menschenwürde, Vielfalt und Demokratie. Alle OGRs stehen für das gleiche Ziel. Sie sind in verschiedene Strukturen (Vereine, Bündnis, Freie Gruppen) organisiert und teilen sich in die größere Gruppe der vereinsfreien Initiativen, die wir vertreten, und in den eigenständig agierenden Verein auf.
Unsere Gesellschaft braucht uns alle, um für eine gesunde und starke Demokratie einzustehen.
Ursprung
- 16.11.2017 in Österreich durch Monika Salzer (Gründungstext siehe unten)
- 27.01.2018 in Deutschland durch u.a. Anna Ohnweiler, Gerda Smorra
- 2018 in Berlin durch u.a. Gertrud Graf
- 16.10.2019 erste Stadtteilgruppe: „Berlin-Südwest“ durch Franziska Merkel-Anger
OMA sein als Haltung
“… Omas?”
Wir empfinden OMA-Sein als Haltung. Wir haben zwar alle ein gewisses Alter, aber “eigene Enkelkinder” oder die reine Lebenszeit sind keine Voraussetzung, um sich für unsere Ziele und die Zukunft der Gesellschaft zu engagieren.
“… Opas?“
Sind willkommen, solange der Name und der Grundsatz als Frauen-Initiative gewahrt bleiben. Männer können Aktionen unterstützen, bekleiden jedoch keine Positionen und Ämter. Jede Gruppe entscheidet allerdings eigenständig, wen sie aufnimmt.
Unsere Ziele
- eine demokratische, rechtsstaatlich organisierte, freie und solidarische Gesellschaft auf Basis unserer Verfassung und unseres Grundgesetzes
- den Fortbestand der parlamentarischen Demokratie in einem gemeinsamen Europa
- Solidarität, Toleranz, Respekt und Achtung aller Menschen mit- & untereinander, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion, sexueller Orientierung, ethnischer Zugehörigkeit u.v.m.
- Darum auch für: Asyl- und Menschenrechte
- Gleichberechtigung aller in Deutschland lebenden Menschen
- Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit
- Insbesondere: Erhalt und Ausbau von Frauenrechten
- Klimaschutz, denn dieser gehört zur Zukunftssicherung dazu
Wogegen wir antreten:
- demokratiefeindliche Entwicklungen
- Extremismus und Gewalt in jeder Form
- insbesondere gegen: Frauenfeindlichkeit, Antisemitismus, Homophobie, Rassismus und Faschismus, Ausgrenzung behinderter und alter Menschen
- jegliche gegen jegliche Menschenfeindlichkeit
Warum GEGEN RECHTS?
- RECHTS als Kurzform für rechtsaußen / rechtsradikal / rechtsextrem, rückwärtsgewandt, faschistisch, national-völkisch-identitär und/oder NS-ideologisch, nicht gleichbedeutend mit politisch-konservativ (solange dies noch innerhalb von Verfassung und Grundgesetz liegt), sondern exakt wie in allen genannten Punkten beschrieben.
- GEGEN als prägnanter gemeinsamer Nenner unter dem sich die vielen WOFÜRS eingliedern.
Was wir tun:
Wir wollen friedlich, laut und diskussionsbereit Missstände in Politik und Gesellschaft öffentlich machen.
Unsre Aktionsformen sind so vielfältig und kreativ, wie unsere Mitglieder. In unterschiedlichen AGs, Aktionen und Veranstaltungen werden wir und unsere Aktivitäten sichtbar.
Regional oder überregional, von Demonstrationen, Straßenaktionen, Mahnwachen und Infoständen über Stadtteil- und Jugendarbeit bis hin zu kulturellen und politisch-bildenden Veranstaltungen besetzen wir unterschiedliche Räume und Themen.
Wir mischen uns in den politischen Diskurs ein, hinterfragen, beobachten, mahnen und wollen darüber zu einem gesellschaftlichen Gelingen demokratischer Entwicklung beitragen.
Alles aus dem Antrieb heraus, dass es nie wieder Nationalsozialismus geben darf und dass wir alle gemeinsam für eine gute, vielfältige Zukunft verantwortlich sind.
Sind die OMAS neutral?
- Nein, OMAS sind keinesfalls werteneutral, denn das kann zivilgesellschaftliches Engagement per se nicht sein. Wir beziehen ganz klar Stellung für unsere Ziele. Somit sind wir parteiisch für die Werte der Demokratie und Menschenwürde.
- Und JA, wir sind in jedem Fall überparteilich, d.h. von keiner Partei “gesteuert”. Partei-Zugehörigkeit spielt bei uns keinerlei Rolle. Alle sind willkommen, solange die individuellen politischen Einstellungen und die persönliche Verhaltensweise unseren vorgenannten Grundsätzen entsprechen
Gründungstext von Monika Salzer, Wien November 2017
OMAS GEGEN RECHTS ist eine zivilgesellschaftliche überparteiliche Initiative, die sich – am 16. November auf Facebook gegründet – in den politischen Diskurs einmischen will. Mit augenfälliger Symbolik erheben ältere Frauen, sogenannte Omas, ihre Stimme zu den gefährlichen Problemen und Fragestellungen der heutigen Zeit.
Es geht um die Erhaltung der parlamentarischen Demokratie in einem gemeinsamen Europa, um den Einsatz für die gleichen Rechte aller in Österreich lebenden Frauen, Männer und Kinder, um die sozialen Standards, die von Eltern und Großeltern zum Teil bitter erkämpft wurden, um den Respekt und die Achtung gegenüber anderen Mitbürgerinnen und Mitbürgern unabhängig von ihrer Religion und ethnischer Zugehörigkeit u.v.m.
Dabei müssen die bedrohlichen Entwicklungen wie Antisemitismus, Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Faschismus erkannt, benannt und im Konkreten auch der politische Widerstand und die Bewusstseinsbildung organisiert werden.
Die ältere Frau als öffentliche politische Kraft ist nicht in unserem kollektiven Bewusstsein gespeichert. Deshalb müssen Frauen öffentlich auftreten, nicht als Einzelperson und Ausnahme, nicht als Star, sondern als Gruppe, die auffällt. Heraustreten aus der eigenen „small world“ und eine gemeinsame starke Stimme für die Zukunft aller Kinder und Enkelkinder bilden ist die Herausforderung der Stunde. Denn vielleicht werden sie uns eines Tages fragen: Was habt Ihr getan?
Wir tragen Verantwortung für die Jugend und das ist uns mehr bewusst als anderen. Dem drohenden Sozialabbau, der „Aushungerung“ vieler älterer Frauen, der falschen Bildungspolitik, die große Gruppen der Jugend ausgrenzt, und vielem anderen soll widerstanden werden.
Wir haben keine kleinen Kinder (mehr), wir müssen nicht mehr hart in Jobs arbeiten, wir haben mehr Zeit, uns politisch zu engagieren und gerade jetzt scheint es notwendig zu sein, einen Beitrag zu leisten. Es geht hier auch um Ermutigung, Vernetzung und sichtbar machen:
ALT SEIN HEISST NICHT STUMM SEIN!
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